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"The Case of the Empress's Jewels"

Author(s): Nichols, Wallace Bertram Source: In: London Mystery Magazine. April 1950. Nr. 3.
Publisher: Date of Publication: 0
Reading Level: Genre:
Setting: Period: ca. 174 n.
Rome Setting: Christian/Jewish/Pagan:
Mystery: First Person:
Detective/Narrator:
Subject: Marc Aurel bittet den Senator Titius Sabinus, ihm seinen Sklaven Sollius zur VerfŸgung zu stellen, der gro§e Erfahrung im Aufdecken von Verbrechen hat. Er soll fŸr den Kaiser rŠtselhafte DiebstŠhle im Staatsschatz aufklŠren. Doch vorher will Marc Aurel Sollius auf die Probe stellen und lŠ§t ihn nach den verschwundenen Juwelen der Kaiserin Faustina suchen. Sollius nimmt den Tatort, die PrivatgemŠcher der Kaiserin, in Augenschein und will dann mit dem Praetorianer sprechen, der zum Zeitpunkt des Diebstahls auf Wache war. Doch dieser, ein gewisser Constans, ist am nŠchsten Tag verschwunden. Auch als Sollius mit Constans' Centurio die Schenke aufsucht, wo man den Praetorianer zuletzt gesehen hat, findet er keine neue Spur. Am Abend entfŸhrt man Sollius und bringt ihn auf ein einsames Gehšft. Einer der EntfŸhrer ist der vermi§te Constans. Er bedroht Sollius, schlŠgt ihn nieder und bringt hn zum Haus des Sabinus zurŸck. Sollius hat jetzt die Lšsung und sucht den Kaiser auf, dem er zunŠchst von den falschen FŠhrten berichtet, auf den ihn die widersprŸchlichen Indizien gebracht haben. Dann sagt er Marc Aurel auf den Kopf zu, dieser kšnne den Fall aufklŠren, und der Kaiser gibt sich geschlagen. Er selbst hat die Juwelen seiner Frau versteckt, um Sollius zu testen, und dazu diente auch die vorgetŠuschte EntfŸhrung. Nachdem Sollius seine BefŠhigung erwiesen hat, kann er an seine eigentliche Aufgabe gehen, die DiebstŠhle im Staatsschatz.
Unique Qualities: Erste der insgesamt 61 Geschichten Ÿber den Sklaven-Detektiv Sollius im London Mystery Magazine zwischen 1950 und 1968. Zum Autor vgl. die Heli-Liste. Auch dt. †bers.: ãDie Juwelen der Kaiserin." In: Von Rittern, Hexen und anderem Gelichter / Mike Ashley (Hrsg.). Ð Bergisch Gladbach : Bastei LŸbbe, 1996.
Rating: Von den ršmischen Krimis der letzten Jahre unterscheidet sich Nichols' Geschichte, einer der ersten dieses Genres, durch ihre Hauptfigur: kein junger Aristokra wie bei Stšver oder Roberts, kein mitunter anachronistischer private eye wie die Detektive von Davis oder Saylor lšst hier seinen ersten Fall, sondern ein Šlterer Sklave, dessen rechtlich-soziale Stellung ihm bei seinen Ermitlungen manchmal hinderlich sein dŸrfte, wie hier in der anfŠnglichen Widerspenstigkeit des Centurio zumindest angedeutet wird. TatsŠchlich verfŸgten zahlreiche Sklaven, zumal jene im kaiserlichen Dienst, Ÿber ein gro§es Ma§ an SelbstŠndigkeit, und so ist Sollius' TŠtigkeit nicht zu anachronistisch. Auch die persšnlichen Umgangsformen des Kaisers widersprechen nicht den Erkenntnissen der modernen Forschung. Als Krimi ist die Geschichte ganz annehmbar, wenn auch recht leicht durchschaubar. Die Datierung dieser und der folgenden Geschichte auf das Jahr 174 n. Chr. stammt von Rick Heli. Commodus, der freilich nicht auftritt, scheint freilich schon etwas Šlter zu sein, aber da Faustina noch am Leben ist, kann die Geschichte nicht erst in der zweiten HŠlfte der 170er Jahre spielen.

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